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Warum Selbstschutz für Schulklassen und Schüler?

Gewalt an Schulen kann uns in vielfältiger Form begegnen. Physisch, psychisch, als Gewalt zwischen Schülern, zwischen Schülern und Lehrern oder zwischen Schulfremden und Schülern bzw. Lehrern. Eine spezielle Form der Gewalt an Schulen ist das Mobbing / Cybermobbing, mit dem laut diverser Studien bereits jeder dritte Schüler Erfahrungen gesammelt hat. In der Presse kommen regelmäßig Berichte über Gewaltdelikte an Schulen, mit denen Lehrer und Eltern überwiegend gleichermaßen überfordert sind.

Cybermobbing ist grausam. Foto: Bundesverband GewaltpräventionCybermobbing ist grausam. Foto: Bundesverband Gewaltprävention

Zudem hat sich die Gewalt im Laufe der letzten Jahre verändert. Die Brutalität hat zugenommen, ganze Gruppen prügeln auf Einzelne ein und nicht selten wird alles noch gefilmt und ins Netz gestellt.

Hier gilt es frühzeitig zu intervenieren und gemeinsam mit der Schule ein Präventionskonzept zu erarbeiten. Grundlage hierfür ist in Baden-Württemberg die 2016 erschienene „Leitperspektive Prävention und Gesundheit“ des Kultusministeriums, in welcher die Themen der innerschulischen Präventionsarbeit klar umrissen sind.

Hauptthemen bei der Gewaltprävention an Schulen sind Zivilcourage, Konfliktlösungen, deeskalierende Kommunikation, sexualisierte Gewalt, Mobbing/Cybermobbing, sowie Werte und Normen.

 

Projekt N.E.I.N. bietet Schulen / Schülern hierzu Kurse / Projekttage oder Projektwochen für alle Altersstufen und alle Schulformen an. In einer Mischung aus Theorie und Praxis werden die Teilnehmer altersgerecht und schrittweise an die Ziele der jeweiligen Veranstaltung herangeführt. 

Professionelle, altersgerechte  Videofilme zum Thema Gewaltprävention / Zivilcourage werden im theoretischen Anteil zusammen angeschaut und im Hinblick auf Täter- und Opferverhalten analysiert. Wertvolle Informationen, z.B. zum Verhalten gegenüber aggressiven Gruppen oder zum Auffinden von "Rettungsinseln" werden erarbeitet. Rechtliche Konsequenzen für Gewalttäter werden besprochen und verdeutlicht. Deeskalierende Kommunikation wird in den unterschiedlichen Rollentrainings immer wieder geübt. Dadurch sinkt die Hemmschwelle, die eigene Stimme in Konfliktsituationen zum Setzen von Grenzen / zum Herstellen hilfreicher Öffentlichkeit einzusetzen.

Mitschüler werden verprügelt und dabei gefilmt - das sogenannte "Happy Slapping". Foto: Bundeverband GewaltpräventionMitschüler werden verprügelt und dabei gefilmt - das sogenannte "Happy Slapping". Foto: Bundeverband Gewaltprävention

Im praktischen Anteil wird das selbstbewusste Auftreten und die körperliche Abwehr von Übergriffen in einer kompletten Handlungskette vom ersten verbalen Kontakt an bis hin zur körperlichen Auseinandersetzung trainiert. Dadurch entsteht Handlungssicherheit. Alte, ungeeignete Verhaltensmuster werden durch neue, bessere ersetzt. Das persönliche Konfliktmanagement und der Selbstschutz werden hierdurch deutlich verbessert.

Zusätzlich bieten wir auch Vorträge / Unterrichte zu den Themen "Kindersicherheit und Selbstbehauptung" bzw. "Mobbing / Cybermobbing", "Suchtprävention" oder "Sexualisierte Gewalt" für Schulklassen, Elternabende, Vereine und Institutionen an. 

Alle in diesem Bereich eingesetzten, volljährigen Trainer verfügen über die Lizenz  "Trainer Gewaltprävention". Alle Gruppentrainings finden bei Ihnen vor Ort, also in Ihrer Schule statt. 

Gerne bringen wir (wenn wir dürfen) zu diesen Trainings unseren zertifizierten Schulbesuchshund LEO (siehe Trainerteam) mit, der zum einen alleine durch seine Anwesenheit für mehr Aufmerksamkeit und Konzentration sorgt, und zum anderen durch gezielte Interaktionen mit den Teilnehmern Abwechslung und Entspannung in den Trainingsalltag bringt.

 

> Wer weiß, dass er sich verbal und körperlich zur Wehr setzen kann, hat Vertrauen in sich selbst.

> Wer Selbstvertrauen hat, strahlt dies aus.

> Wer Selbstvertrauen ausstrahlt, wird nicht als Opfer ausgewählt!

 

> hier zum Presseartikel über den Kurs am Gymnasium Münsingen

> hier zum Presseartikel der Reutlinger Nachrichten

> hier zum Presseartikel des GEA Reutlingen

> hier zur Broschüre "Wege aus der Gewalt"

> hier Referenz des Gymnasiums Dußlingen

> hier zum Bericht der Grundschule Rübgarten

> hier zur Broschüre "Berliner-ANTI-MOBBING-FIBEL"

Schulbesuchshund LEO mit seiner ersten Klasse.  Foto: Gutenberg-SchuleSchulbesuchshund LEO mit seiner ersten Klasse. Foto: Gutenberg-Schule